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Rezensionen

Literatur: Peter M. Roese aus Reichenbach veröffentlicht Erstlingsroman "Nigeria Connection"

Reichenbach. Peter M. Roese kennt die Länder, über die er schreibt. Seine berufliche Laufbahn führte ihn in die exotischsten Nischen der Erde, in denen er zum großen Teil großformatige Erfahrungen gemacht hat: Auf dem afrikanischen Kontinent bewegt sich Roese in den 70er Jahren inmitten höchster Regierungskreise und dringt tief ein in eine Welt, die aus dem europäischen Blickwinkel nicht mit Geheimnissen spart.

Seine Erlebnisse hat der gebürtige Erlanger jetzt in einen Roman eingearbeitet. Keine Autobiografie, sondern ein handlungsreicher Abenteuer-Roman, der Roeses Blickwinkel auf 430 Seiten zum Ausdruck bringt. Die "Nigeria Connection" ist Ende vergangenen Jahres im Berliner Rhombos-Verlag erschienen und beschreibt die Erlebnisse eines jungen Ingenieurs aus Deutschland, der aus Abenteuerlust und Neugier nach Afrika geht und in eine Vielzahl mysteriöser und gefährlicher Verstrickungen verwickelt wird.

Vom Geheimdienst belauert

Er wird von Geheimdiensten belauert, gerät in die Mühlen einheimischer Justiz und taucht ein in ein geheimnisvolles Netz aus Intrigen und seltsamen Verschwörungen. Es ist die Zeit des Biafra-Krieges, als die Ereignisse in Nigeria weltweit für Aufsehen sorgen.

Marcel, so der Protagonist, gerät in einen Strudel aus politischen und wirtschaftlichen Interessen und wird außerdem mit einem mörderischen Doppelgänger konfrontiert. Eine Story, deren initialer Karl-May-Geruch relativ schnell den Sound der nigerianischen Metropole Lagos annimmt und den Leser mit einem dicht verwebten Netz aus Handlungssträngen nicht aus den Fingern lässt.

Peter M. Roese, Jahrgang 1944, inszeniert eine exotische Actionstory mit viel Lokalkolorit, afrikanischen Gebräuchen und pikanten Abenteuern. In einer betont schwülen Atmosphäre rangelt sich der Held durch den Dschungel aus Polizei und Partys in einer Welt voll schöner Mädchen und nebliger Machenschaften.
Nigeria pulsiert, und Roese schafft es trotz des enormen Tempos, die kurzweiligen Stories am Köcheln zu halten. Nur ab und zu wird die an sich durchschaubare Geschichte durch allzu fixe Szenenwechsel und Zeitsprünge abgebremst - eine dramaturgische Zerstückelung, die den Leser gelegentlich zum kreativ-assoziativen Kombinieren anstachelt, was dem Buch als Ganzes aber keinen ernsthaften Schaden zufügt. Die Höchstgeschwindigkeit der Handlung rennt den sprachlichen Möglichkeiten des Autors über weite Strecken davon. Dennoch lebt die Geschichte von einem sehr interessanten Thema mit einem durchaus spannenden Aufbau und dürfte alle jene literarisch verwöhnen, die ihre Kenntnisse über die damaligen politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse verbessern wollen.

Globetrotter-Krimi

Peter M. Roese liefert ein präzises Spiegelbild eines Landes, das er am eigenen Leib kennen gelernt hat. Statt faktischer Wiederkäuerei stützt er sich auf den eigenen Erfahrungsschatz, der ihm als Grundlage seines Globetrotter-Krimis dient.

Nach dem Erstling hat der Autor zwei weitere Stories im Visier. Die Trilogie hat er nahezu fertig geschrieben und dafür knapp vier Jahre gebraucht. "Nigeria Connection" ist der erste Roman des Wahl-Reichenbachers, der bereits etliche wissenschaftliche Abhandlungen über die ethnologische Vielfalt Afrikas verfasst hat. Im nächsten Roman verschlägt es die Hauptfigur in den Iran ("AFN Theran"), der dritte Teil spielt hauptsächlich in Thailand und trägt den Titel "Bis bald in Bangkok". Im Finale wird auch die Bergstraße eine tragende Rolle spielen, wie Peter M. Roese ankündigt. Jedes Buch ist in sich abgeschlossen, die chronologische Uhr tickt allerdings in Echtzeit weiter.

Bergsträßer Anzeiger, 06.06.2007, http://www.morgenweb.de/service/epaper/uebersicht/ba-be/2007/06/06/

 

Das Land in Afrika, das immer eine Story wert ist: Nigeria

Peter M. Roese veröffentlicht seinen Thriller "Nigeria Connection"

Abenteuerlust, verbunden mit beruflicher Tätigkeit, führte den 1944 in Erlangen geborenen Wahl-Lautertaler Techniker Peter M. Roese rund um die Welt. Da konnte er genügend Stoff sammeln um den Rahmen für einen Thriller zu erstellen, dessen Handlung größtenteils in Westafrika spielt.

Der Inhalt ist rasch erklärt: Der Protagonist Marcel, ein junger Deutscher, geht Anfang der 70er Jahre nach Nigeria. Der weiße "Gastarbeiter" und sein nigerianischer Freund, der Polizeioffizier Sule, geraten völlig unvorbereitet in einen Strudel politischer Verschwörungen und Mordanschläge. Ausgelöst wurde das durch Marcels geheimnisvollen Doppelgänger, einen skrupellosen Berufskiller. Alles beginnt damit, daß Marcel in Lagos in ein Gefängnis gelockt wird, wo seine Folterknechte auf ihn warten ...

Man merkt gleich, daß Roese die Gegenden kennt, über die er schreibt. Gekonnt ergeht er sich im pulsierenden Lokalkolorit, beschreibt den gewöhnungsbedürftigen Arbeitsalltag, chaotische Verkehrsverhältnisse, afrikanische Bräuche, Jagdszenen im Urwald, das Urteil eines Jujudoctors, pikante Abenteuer, aber auch ernstere Themen, wie das Leben der "Mammies", der afrikanischen Frauen, das meist von schwerer Arbeit gezeichnet ist.
Ab und zu läßt sich Roese auf etwas langatmige Erläuterungen ein. Das tut der Spannung aber generell keinen Abbruch. Liebhaber von Erzählungen aus Schwarzafrika und aktionsgeladener Thriller kommen auf jeden Fall auf Ihre Kosten.

Region Odenwaldkreis, Buchvorstellung vom 27.06.2007, http://www.region-odenwaldkreis.de/index.php?site=news&news_ID=5331&PHPSESSID=65cbcfda97cab6c70b716f2e37f3c37a

 

Königswinkel Nachrichten: Nigeria Connection

Peter M. Roese, ein Welten Bummler, der auch schon einige Zeit in Kaufbeuren wohnte, beschreibt in dem spannenden Kriminalroman das Nigeria in den 70er Jahren.

Lagos, Nigeria: Marcel ist ratlos, warum sind diese Geheimdiensttypen ausgerechnet hinter ihm her? Was hat es mit seinem obskuren Doppelgänger auf sich? Kurz nach Beendigung des Biafrakrieges, Anfang der 70er, spielt die Geschichte des jungen Mannes, den reine Abenteuerlust nach Afrika fuhrt, um dort zu arbeiten und nebenbei die Geheimnisse des Schwarzen Kontinents zu ergründen. Der „Gastarbeiter“ und sein schwarzer Freund, der Polizeioffizier Sule, geraten in einen Strudel politischer Verschwörungen und Mordanschläge, stoßen auf Geheimnisse, Intrigen, und das alles in einer schwül-sinnlichen Atmosphäre ...

Buchvorstellung Juni 2007;  http://www.allgaeu24.net

Der schwarze Gigant, der immer für eine Story gut ist: Nigeria

Peter M. Roese veröffenlicht seinen Roman "Nigeria Connection"

Das fügt sich ja ausgezeichnet: Die Benin-Ausstellung im Völkerkundemuseum Wien und Roeses Roman. Er ist der Mann der Benin City, die ehemalige Hauptstadt des gleichnamigen Königreiches, aus eigener Anschauung kennt, denn er hat dort gelebt. Abenteuerlust, verbunden mit beruflicher Tätigkeit, führte den 1944 in Erlangen, Bayern, geborenen Techniker rund um die Welt. Da fand sich genug Stoff für mehr als einen abenteuerlichen Thriller. Der Inhalt des Romans ist rasch erzählt: Der Protagonist Marcel, ein junger Deutscher, arbeitet Anfang der 70er Jahre zuerst in Lagos und anschließend in Benin City ...

Buchvorstellung Juni 2007, www.wienonline.net

 

Nigeria ist immer eine Story wert

Jugendträume, inspiriert durch Karl May, erfüllen sich ...Abenteuerlust, verbunden mit beruflicher Tätigkeit, führen den 1944 geborenen Techniker Peter M. Roese rund um die Welt.

Da konnte er genug Stoff sammeln - nicht nur für einen Roman. Der Inhalt des Romans ist rasch erklärt: Der Protagonist Marcel, ein junger Deutscher, begibt sich Anfang der 70er Jahre ins westafrikanische Nigeria um dort zu arbeiten. Der "Gastarbeiter" und sein nigerianischer Freund, der Polizeioffizier Sule, geraten völlig unvorbereitet in einen Strudel politischer Verschwörungen und Mordanschläge. Ausgelöst wurde das durch Marcels geheimnisvollen Doppelgänger, einen hochkarätigen Auftragskiller. Alles beginnt damit, daß Marcel in Lagos in ein Gefängnis gelockt wird, wo die gaue Eminenz, der "Smoker" und dessen Folterknechte bereits auf ihn warten ...

Buchvorstellung 08.07.2007, http://www.diepolitik.de/index.html

Mafiose Verstrickung oder Veräppelung?

Beim Titel weiß man nicht so recht, ob man eine mafiose Verstrickung oder eher eine Veräppelung einer solchen dahinter vermuten soll. Irgendwie ist es wohl beides.

Marcel ist ein abenteuerlustiger Deutscher, den seine Suche nach exotischen Abenteuern nach Nigeria verschlägt. Schnell findet der biologisch wohl weniger, mental doch recht junge Mann Anschluss, die ihm immer mehr Abenteuer aber auch die Rettung von denselben bescheren. Eines Nachts soll Marcel ins Militärgefängnis, um für einen deutschen Insassen, der wegen eines Devisenvergehens dort gelandet sein soll, zu dolmetschen. Erst auf dem Weg findet Marcel das Ganze ungewöhnlich. Aber im Gefängnis angekommen, ist es schon zu spät. Sein Doppelgänger sitzt ihm gegenüber, Marcel kriegt eine über die Rübe gezogen und findet sich plötzlich in einem Wirrwarr rund ums Ölgeschäft in Nigeria wieder.

Nigeria Connection lässt kaum etwas aus, ein bisschen James Bond, ein bisschen Mafia und ganz viele interkulturelle Einblicke. Diese sind derart "ehrlich" beschrieben, dass sie anfangs schon fast irritieren. Nach ein paar Seiten findet jedoch so mancher europäische Leser die Worte, in denen er das eine oder andere Phänomen schon immer ausdrücken wollte. Da werden Inder und Afrikaner beschrieben und allesamt einfach sehr offen. Der Erzähler beschreibt mit den Worten eines deutschen Ingenieurs, der eine Ausbildung in der Bundeswehr gemacht hat. Doch hier sollen keine Vorurteile geschürt werden.
Auf den Punkt gebracht erinnert diese in den 70er Jahren spielende Geschichte um einen schlichten Mann einfach zu sehr an Konsalik und Co. Er scheint irgendwie doch von allem Ahnung zu haben. Er spricht mehrmals pro Seite solch ominöse Prophezeiungen aus, es werde noch einiges auf ihn zukommen, und spricht vielleicht vielen Männern aus dem Herzen, wenn er die Brüste einer Afrikanerin mit braunen Melonen vergleicht, bei deren Ernte er gerne helfen würde. Eben Abenteuer - exotisch.

Zeitschrift "Lo'Nam"; Heft Oktober/2007, Nr. 9/3; Rezension von Dilek Kameni;  http://www.lonam.de/

 

Afrika-Thriller Nigeria Connection von Peter M. Roese

Das Land das immer für eine wunderliche Story gut ist: NIGERIA

Buchautor Peter M. Roese und sein Afrika-Thriller "Nigeria Connection"

Pure Abenteuerlust, verbunden mit beruflicher Tätigkeit, führten den 1944 in Erlangen/Bayern geborenen, heute im Lautertal/Odenwald lebenden Peter M. Roese rund um den Globus. Dabei konnte er genug Material sammeln für seinen Thriller, der größtenteils in Nigeria, aber auch in Benin Republic, Kamerun und Kenia spielt. Lagos, Nigeria: Marcel ist ratlos, warum sind diese Geheimdiensttypen ausgerechnet hinter ihm her? Was hat es mit seinem obskuren Doppelgänger auf sich? Kurz nach Beendigung des Biafrakrieges, Anfang der 70er, spielt die Geschichte des jungen Mannes, den sein Weg nach Afrika führt, um dort zu arbeiten und nebenbei die Geheimnisse Schwarzafrikas zu ergründen. Der weiße "Gastarbeiter" und sein schwarzer Freund Sule, ein Polizeioffizier, geraten in einen Strudel politischer Verschwörungen und Mordanschläge, stoßen auf Geheimnisse, Intrigen, und das alles in einer schwül-sinnlichen Atmosphäre. Nach Vereitelung des Mordanschlags auf Präsident Gowon, kommt Marcel mit Hilfe eines schwarzen Wahrsagers zu einer verblüffenden Erkenntnis ...

Erschienen 16.10.2007, Mannheims-Webdesign, Klaus Imhof, Agentur für Neue Medien, www.mannheims-web.de, www.mehrmannheim.de


Schlagwörter: Nigeria, Geheimdienst, Abenteuer, Doppelgänger, Afrika-Roman, Krieg, Kriminalroman, Internet-Betrug, Krimi, Rezensionen.

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Letzte Änderung: Mittwoch, 20.02.2008   Obacht! Diese Webseite ist urheberrechtlich per Copyscape geschützt!   Erstellt von TYPO3-Beratung.com